mercoledì 14 gennaio 2015

Unterentwickelt und rückständig


Der Islam ist etwa 650 Jahre jünger als das Christentum und die jüdische Religion ist noch um Vieles älter als das Christentum. Die Geschichte des Islam ist also viel kürzer. Kein Wunder, dass er erbarmenswert  unterentwickelt und rückständig ist.

(18. April 2012) Der Koran ist nicht sehr originell. Mohammed hat vieles aus der jüdischen Bibel und dem christlichen Neuen Testament aufgegriffen und übernommen. Nicht alles, denn er konnte nicht lesen und schreiben. Wie die meisten seiner Landsleute, war er ein Analphabet, im Unterschied zu den Juden, die in Mohammeds Stadt lebten und die Lesen und Schreiben konnten. Seinen polytheistischen Landsleuten wollte  Mohammed eine moderne Religion geben, moderner als die der Juden und der Christen.

Die Anhänger des Islam glauben, dass der Koran Mohammed von Gott und dem Erzengel Gabriel im Laufe von 22 Jahren offenbart worden sei. Der Islam gilt deshalb eine Offenbarungsreligion. Der Koran wendet sich an alle Menschen, nicht nur an gläubige Muslims. Den Koran kann jeder nach seinem Geschmack auslegen.

Es gibt keinen Papst und keine zentrale Autorität, die festlegt, wie er auszulegen sei. Als Autoritäten gelten die islamischen Gelehrten der Universitäten Kairos und Teherans, aber sie sind nicht die einzigen.

Was zählt, ist aber nicht das was im Koran steht, sondern seine Auslegung durch die einzelnen islamischen Prediger und Gruppen. Jeder kann sich das für ihn Passende aus dem Koran herauspicken.

Wie auch die Bibel, so kann man auch den Koran auslegen kann, wie man will, vor allem wenn man die Stellen aus dem Zusammenhang reißt, was ja oft geschieht. Die Taliban und Al-Quaida (und IS) haben zum Beispiel ganz eigene Vorstellungen vom Islam. Al-Quaida vertritt eine extrem-fundamentalistische Form des wahabitischen Islams, der in Saudi Arabien Staatsreligion ist und an sich schon viel strenger, bzw. rückständiger ist als der normale sunnitische und schiitische Islam in anderen Ländern.

Im Namen des Propheten, im Namen des Korans, wird heute noch in einigen islamischen Ländern – zum Beispiel in Saudi Arabien - enthauptet, gesteinigt, versklavt und gefoltert. Es gibt Prediger und Gelehrte, die zum der Heiligen Krieg auf rufen und Todesurteile gegen Personen verkünden, die nach ihrer Meinung den Propheten und den Koran beleidigt haben, ganz nach eigenem Geschmack und ganz nach eigenen Interessen.

Natürlich steht im Koran auch, dass man „Gutes“ tun soll, zum Beispiel milde Gaben verteilen, Armen helfen, Muslims nicht nach kapitalistischer Art ausbeuten usw. Aber in den einzelnen islamischen und vom Islam geprägten Staaten gelten die von den Vereinten Nationen 1948 in Paris verkündeten Menschenrechte nicht. Es gelten die 1990 von der Organisation Islamischer Zusammenarbeit  (OIC) in Kairo beschlossenen  Menschenrechte im Islam.

Man kann nun sagen, dass auch in der Bibel Köpfe abgeschlagen und ganze Dörfer und Städte ausgemordet werden, weil deren Einwohner andere Götter anbeteten aber keinem Juden oder Christen würde es heute einfallen, diese tausende von Jahren zurückliegenden Geschehnisse und Traditionen zur Grundlage einer modernen Gesetzgebung zu machen. Solches geschieht hingegen in vielen islamischen Ländern: Andersgläubige werden verfolgt, ihre Dörfer überfallen und ihre Bewohner niedergemetzelt, wie zum Beispiel immer wieder in einigen islamischen Provinzen Nigerias geschieht.

Vieles was wir am heutigen Islam kritisieren, gab es auch in der christlichen, europäischen Geschichte. Nur war das vor mehreren hundert Jahren. Damals waren die Einwohner Europas auch zu über 90 Prozent Analphabeten. Im Namen Gottes  wurde gefoltert, bei lebendigem Leibe verbrannt, gevierteilt, geschunden und gerädert, was besonders lustig war, wenn‘s Juden und Muslime traf, die als Ungläubige galten, obwohl alle den gleichen Gott, wenn auch auf verschiedene Weise anbeteten.  

Im Gegensatz zur islamischen Welt des gab es in Europa das sogenannte Zeitalter der Aufklärung, in welchem sich das Denken von alten Dogmen löste und befreite. Protagonisten dieser Aufklärung waren christliche Denker wie Jean-Jacques Rousseau (1712-1778) und Jean-Baptiste le Rond d’Alembert (1717-1783) und jüdische wie Baruch Spinoza (1632-1677) und Moses Mendelssohn (1729-1786). In jener Zeit entstand die Idee der allgemeinen Menschenrechte.

Dank der in der Islamischen Welt weitverbreiteten Rückständigkeit gedeiht heute ein islamischer Radikalismus, der sogar bei manchen Europäern Anklang findet, die daraufhin nach Pakistan reisen, um sich in einem Al-Qaida-Camp zum Jihadisten ausbilden zu lassen oder nach Syrien, um für den Islamischen Staat (IS) zu kämpfen, der in Zukunft die ganze Welt umspannen soll. Diejenigen, die hier in Europa heute für die islamischen Radikalinskis eintreten und „Frieden“, „Frieden“ rufen sind zwar nicht gerade arm, aber ignorant wie ihre muslimischen Brüder sind sie gewiss. Sie glauben zwar nicht wie jene an ein Paradies, in dem die Märtyrer von 72 Jungfrauen erwartet werden, aber an ein irdisches Paradies, an eine Welt voll Brüderlichkeit und Gleichheit.

Natürlich sind nicht alle Muslims Fanatiker. Es gibt auch eine Schicht, die den Westen kennt und seine Leistungen anerkennt. Nur ist diese Schicht klein und bestimmt nicht die öffentliche Meinung. Die Fanatiker und Terroristen finden jedoch immer den Weg in die Schlagzeilen. Wer Leute in islamischen Ländern gegen den Westen, die Ungläubigen – Christen und Juden -, aufhetzt, findet immer eher Gehör und Zulauf als besonnenere Stimmen.

Muslime bedienen sich gern der technischen Errungenschaften des Westens, als da sind: flotte Autos, Handys, Fernseher usw. aber sie fragen sich offenbar nie, weshalb diese Dinge im Westen und nicht bei ihnen erfunden worden sind. Diese Dinge sind im Westen jedoch auch erst erfunden Worden nachdem freies Denken den mittelalterlichen Dogmatismus ersetzt hatte und dazu brauchte es auch in Europa einige hundert Jahre, nämlich vom 16. bis zum 18. Jahrhundert, von der Renaissance bis zur Aufklärung.

Im Islam gibt es keine der Aufklärung vergleichbare Periode.  Der Islam, auch der moderate, ist weit hinter der Zeit, hinter der westlichen Kultur zurück, d.h. unterentwickelt und rückständig.

Die islamische Orthodoxie war der Meinung, dass alles was der Mensch wissen muss, im Koran steht und folglich alle anderen Bücher unnötig seien. Ähnliches geschah auch im Westen, wo die katholische Kirche lange Zeit


fand, dass bei Aristoteles schon alles Wissenswerte steht, weitere Forschung nicht nötig sei und es somit nur aristotelische Thesen zu diskutieren gäbe. Erst der Blick durchs Fernrohr konnte sie langsam davon überzeugen, dass die Erde sich nicht im Mittelpunkt des Weltalls befindet und der Himmel nicht von Engeln und den Seelen Verstorbener bevölkert ist.
Es gibt ein neues Modewort im Deutschen: Islamophobie. Wer gegen den Islam ist, ist islamophob. Meistens gilt die Phobie nicht dem Islam selbst, der den meisten Islamophoben unbekannt sein dürfte, sondern den Einwanderern aus islamischen Ländern. Islamophobie ist also eine spezielle Art von Ausländerfeindlichkeit und hat mit Religionsfeindlichkeit wenig zu tun.


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