Der Islam ist etwa 650 Jahre jünger als das Christentum und
die jüdische Religion ist noch um Vieles älter als das Christentum. Die
Geschichte des Islam ist also viel kürzer. Kein Wunder, dass er erbarmenswert unterentwickelt und rückständig ist.
(18. April 2012) Der Koran
ist nicht sehr originell. Mohammed hat vieles aus der jüdischen Bibel und dem christlichen
Neuen Testament aufgegriffen und übernommen. Nicht alles, denn er konnte nicht
lesen und schreiben. Wie die meisten seiner Landsleute, war er ein Analphabet, im
Unterschied zu den Juden, die in Mohammeds Stadt lebten und die Lesen und
Schreiben konnten. Seinen polytheistischen Landsleuten wollte Mohammed eine moderne Religion geben, moderner
als die der Juden und der Christen.
Die Anhänger des Islam
glauben, dass der Koran Mohammed von Gott und dem Erzengel Gabriel im Laufe von
22 Jahren offenbart worden sei. Der Islam gilt deshalb eine
Offenbarungsreligion. Der Koran wendet sich an alle Menschen, nicht nur an
gläubige Muslims. Den Koran kann jeder nach seinem Geschmack auslegen.
Es gibt keinen Papst und
keine zentrale Autorität, die festlegt, wie er auszulegen sei. Als Autoritäten
gelten die islamischen Gelehrten der Universitäten Kairos und Teherans, aber sie
sind nicht die einzigen.
Was zählt, ist aber nicht
das was im Koran steht, sondern seine Auslegung durch die einzelnen islamischen
Prediger und Gruppen. Jeder kann sich das für ihn Passende aus dem Koran herauspicken.
Wie auch die Bibel, so kann
man auch den Koran auslegen kann, wie man will, vor allem wenn man die Stellen
aus dem Zusammenhang reißt, was ja oft geschieht. Die Taliban und Al-Quaida (und
IS) haben zum Beispiel ganz eigene Vorstellungen vom Islam. Al-Quaida vertritt
eine extrem-fundamentalistische Form des wahabitischen Islams, der in Saudi
Arabien Staatsreligion ist und an sich schon viel strenger, bzw. rückständiger ist
als der normale sunnitische und schiitische Islam in anderen Ländern.
Im Namen des Propheten, im
Namen des Korans, wird heute noch in einigen islamischen Ländern – zum Beispiel
in Saudi Arabien - enthauptet, gesteinigt, versklavt und gefoltert. Es gibt
Prediger und Gelehrte, die zum der Heiligen Krieg auf rufen und Todesurteile
gegen Personen verkünden, die nach ihrer Meinung den Propheten und den Koran
beleidigt haben, ganz nach eigenem Geschmack und ganz nach eigenen Interessen.
Natürlich steht im Koran
auch, dass man „Gutes“ tun soll, zum Beispiel milde Gaben verteilen, Armen
helfen, Muslims nicht nach kapitalistischer Art ausbeuten usw. Aber in den
einzelnen islamischen und vom Islam geprägten Staaten gelten die von den
Vereinten Nationen 1948 in Paris verkündeten Menschenrechte nicht. Es gelten die 1990 von der
Organisation Islamischer Zusammenarbeit
(OIC) in Kairo beschlossenen „Menschenrechte im Islam“.
Man kann nun sagen, dass auch
in der Bibel Köpfe abgeschlagen und ganze Dörfer und Städte ausgemordet werden,
weil deren Einwohner andere Götter anbeteten aber keinem Juden oder Christen
würde es heute einfallen, diese tausende von Jahren zurückliegenden Geschehnisse
und Traditionen zur Grundlage einer modernen Gesetzgebung zu machen. Solches geschieht
hingegen in vielen islamischen Ländern: Andersgläubige werden verfolgt, ihre Dörfer
überfallen und ihre Bewohner niedergemetzelt, wie zum Beispiel immer wieder in
einigen islamischen Provinzen Nigerias geschieht.
Vieles was wir am heutigen
Islam kritisieren, gab es auch in der christlichen, europäischen Geschichte.
Nur war das vor mehreren hundert Jahren. Damals waren die Einwohner Europas
auch zu über 90 Prozent Analphabeten. Im Namen Gottes wurde gefoltert, bei lebendigem Leibe verbrannt,
gevierteilt, geschunden und gerädert, was besonders lustig war, wenn‘s Juden
und Muslime traf, die als Ungläubige galten, obwohl alle den gleichen Gott,
wenn auch auf verschiedene Weise anbeteten.
Im Gegensatz zur
islamischen Welt des gab es in Europa das sogenannte Zeitalter der Aufklärung,
in welchem sich das Denken von alten Dogmen löste und befreite. Protagonisten
dieser Aufklärung waren christliche Denker wie Jean-Jacques Rousseau (1712-1778) und Jean-Baptiste
le Rond d’Alembert (1717-1783) und
jüdische wie Baruch Spinoza (1632-1677) und Moses Mendelssohn (1729-1786). In
jener Zeit entstand die Idee der allgemeinen Menschenrechte.
Dank der in der
Islamischen Welt weitverbreiteten Rückständigkeit gedeiht heute ein islamischer
Radikalismus, der sogar bei manchen Europäern Anklang findet, die daraufhin
nach Pakistan reisen, um sich in einem Al-Qaida-Camp zum Jihadisten ausbilden
zu lassen oder nach Syrien, um für den Islamischen Staat (IS) zu kämpfen, der
in Zukunft die ganze Welt umspannen soll. Diejenigen, die hier in Europa heute
für die islamischen Radikalinskis eintreten und „Frieden“, „Frieden“ rufen sind
zwar nicht gerade arm, aber ignorant wie ihre muslimischen Brüder sind sie
gewiss. Sie glauben zwar nicht wie jene an ein Paradies, in dem die Märtyrer
von 72 Jungfrauen erwartet werden, aber an ein irdisches Paradies, an eine Welt
voll Brüderlichkeit und Gleichheit.
Natürlich sind nicht alle Muslims
Fanatiker. Es gibt auch eine Schicht, die den Westen kennt und seine Leistungen
anerkennt. Nur ist diese Schicht klein und bestimmt nicht die öffentliche
Meinung. Die Fanatiker und Terroristen finden jedoch immer den Weg in die
Schlagzeilen. Wer Leute in islamischen Ländern gegen den Westen, die Ungläubigen
– Christen und Juden -, aufhetzt, findet immer eher Gehör und Zulauf als
besonnenere Stimmen.
Muslime bedienen sich gern
der technischen Errungenschaften des Westens, als da sind: flotte Autos,
Handys, Fernseher usw. aber sie fragen sich offenbar nie, weshalb diese Dinge
im Westen und nicht bei ihnen erfunden worden sind. Diese Dinge sind im Westen
jedoch auch erst erfunden Worden nachdem freies Denken den mittelalterlichen Dogmatismus
ersetzt hatte und dazu brauchte es auch in Europa einige hundert Jahre, nämlich
vom 16. bis zum 18. Jahrhundert, von der Renaissance bis zur Aufklärung.
Im Islam gibt es keine der
Aufklärung vergleichbare Periode. Der
Islam, auch der moderate, ist weit hinter der Zeit, hinter der westlichen
Kultur zurück, d.h. unterentwickelt und rückständig.
Die islamische Orthodoxie
war der Meinung, dass alles was der Mensch wissen muss, im Koran steht und
folglich alle anderen Bücher unnötig seien. Ähnliches geschah auch im Westen,
wo die katholische Kirche lange Zeit
fand, dass bei Aristoteles schon alles Wissenswerte steht, weitere Forschung nicht nötig sei und es somit nur aristotelische Thesen zu diskutieren gäbe. Erst der Blick durchs Fernrohr konnte sie langsam davon überzeugen, dass die Erde sich nicht im Mittelpunkt des Weltalls befindet und der Himmel nicht von Engeln und den Seelen Verstorbener bevölkert ist.
Es gibt ein neues Modewort
im Deutschen: Islamophobie. Wer gegen den Islam ist, ist islamophob. Meistens
gilt die Phobie nicht dem Islam selbst, der den meisten Islamophoben unbekannt
sein dürfte, sondern den Einwanderern aus islamischen Ländern. Islamophobie ist
also eine spezielle Art von Ausländerfeindlichkeit und hat mit
Religionsfeindlichkeit wenig zu tun.
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